C

Strong-Seitenleiste

Wenn du auf ein Strong-Wort geklickt hast, geht diese Seitenleiste auf und du erhältst weitere Informationen zu diesem griechischen oder hebräischen Wort.

Du kannst dir z.B. alle Stellen anzeigen lassen, in denen dieses Wort vorkommt und siehst die verwendete Grammatik dieses Worts.

Ein Strong-Wort erkennst du daran, dass es "schwärzer" ist, als die anderen Wörter. Strong Wörter sind bislang nur in der Elberfelder 1905-Übersetzung vorhanden.

Infos zur Suche:

Suchen kannst du entweder nach einem oder mehreren Wörtern. Du kannst aber auch nach zusammenhängenden Wörtern suchen, indem du sie in Anführungszeichen umschließt.
Eine weitere Möglichkeit hast du, nach einer griechischen oder hebräischen Strong-Nummer zu suchen, indem du ein "G" oder "H" gefolgt von der Strong Nummer in das Suchfeld eingibst.
Elberfelder 1905 b
Elberfelder 1905
Schlachter 2000
Luther 1912
Neue Genfer Übersetzung
Interlinear
1   Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.
2   Dieses war im Anfang bei Gott.
3   Alles ward durch dasselbe, und ohne dasselbe ward auch nicht eines, das geworden ist.
4   In ihm war Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.
5   Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfaßt.
6   Da war ein Mensch, von Gott gesandt, sein Name Johannes.
7   Dieser kam zum Zeugnis, auf daß er zeugte von dem Lichte, damit alle durch ihn glaubten.
8   Er war nicht das Licht, sondern auf daß er zeugte von dem Lichte.
9   Das war das wahrhaftige Licht, welches, in die Welt kommend, jeden Menschen erleuchtet.
10   Er war in der Welt, und die Welt ward durch ihn, und die Welt kannte ihn nicht.
11   Er kam in das Seinige, und die Seinigen nahmen ihn nicht an;
12   so viele ihn aber aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben,
13   welche nicht aus Geblüt, noch aus dem Willen des Fleisches, noch aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind.
14   Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns (und wir haben seine Herrlichkeit angeschaut, eine Herrlichkeit als eines Eingeborenen vom Vater) voller Gnade und Wahrheit;
15   (Johannes zeugt von ihm und rief und sprach: Dieser war es, von dem ich sagte: Der nach mir Kommende ist mir vor, denn er war vor mir)
16   denn aus seiner Fülle haben wir alle empfangen, und zwar Gnade um Gnade.
17   Denn das Gesetz wurde durch Moses gegeben; die Gnade und die Wahrheit ist durch Jesum Christum geworden.
18   Niemand hat Gott jemals gesehen; der eingeborene Sohn, der in des Vaters Schoß ist, der hat ihn kundgemacht.
19   Und dies ist das Zeugnis des Johannes, als die Juden aus Jerusalem Priester und Leviten sandten, damit sie ihn fragen sollten: Wer bist du?
20   Und er bekannte und leugnete nicht, und er bekannte: Ich bin nicht der Christus.
21   Und sie fragten ihn: Was denn? Bist du Elias? Und er sagt: Ich bin es nicht. Bist du der Prophet? Und er antwortete: Nein.
22   Sie sprachen nun zu ihm: Wer bist du? Auf daß wir Antwort geben denen, die uns gesandt haben; was sagst du von dir selbst?
23   Er sprach: Ich bin die" Stimme eines Rufenden in der Wüste: Machet gerade den Weg des Herrn ", wie Jesaias, der Prophet, gesagt hat.
24   Und sie waren abgesandt von den Pharisäern.
25   Und sie fragten ihn und sprachen zu ihm: Was taufst du denn, wenn du nicht der Christus bist, noch Elias, noch der Prophet?
26   Johannes antwortete ihnen und sprach: Ich taufe mit Wasser; mitten unter euch steht, den ihr nicht kennet,
27   der nach mir Kommende, dessen ich nicht würdig bin, ihm den Riemen seiner Sandale zu lösen.
28   Dies geschah zu Bethanien, jenseit des Jordan, wo Johannes taufte.
29   Des folgenden Tages sieht er Jesum zu sich kommen und spricht: Siehe, das Lamm Gottes, welches die Sünde der Welt wegnimmt.
30   Dieser ist es, von dem ich sagte: Nach mir kommt ein Mann, der mir vor ist, denn er war vor mir.
31   Und ich kannte ihn nicht; aber auf daß er Israel offenbar werden möchte, deswegen bin ich gekommen, mit Wasser taufend.
32   Und Johannes zeugte und sprach: Ich schaute den Geist wie eine Taube aus dem Himmel herniederfahren, und er blieb auf ihm.
33   Und ich kannte ihn nicht; aber der mich gesandt hat, mit Wasser zu taufen, der sprach zu mir: Auf welchen du sehen wirst den Geist herniederfahren und auf ihm bleiben, dieser ist es, der mit Heiligem Geiste tauft.
34   Und ich habe gesehen und habe bezeugt, daß dieser der Sohn Gottes ist.
35   Des folgenden Tages stand wiederum Johannes und zwei von seinen Jüngern,
36   und hinblickend auf Jesum, der da wandelte, spricht er: Siehe, das Lamm Gottes!
37   Und es hörten ihn die zwei Jünger reden und folgten Jesu nach.
38   Jesus aber wandte sich um und sah sie nachfolgen und spricht zu ihnen: Was suchet ihr? Sie aber sagten zu ihm: Rabbi (verdolmetscht heißt: Lehrer) wo hältst du dich auf?
39   Er spricht zu ihnen: Kommet und sehet! Sie kamen nun und sahen, wo er sich aufhielt, und blieben jenen Tag bei ihm. Es war um die zehnte Stunde.
40   Andreas, der Bruder des Simon Petrus, war einer von den zweien, die es von Johannes gehört hatten und ihm nachgefolgt waren.
41   Dieser findet zuerst seinen eigenen Bruder Simon und spricht zu ihm: Wir haben den Messias gefunden (was verdolmetscht ist: Christus) -.
42   Und er führte ihn zu Jesu. Jesus blickte ihn an und sprach: Du bist Simon, der Sohn Jonas'; du wirst Kephas heißen (was verdolmetscht wird: Stein) -.
43   Des folgenden Tages wollte er aufbrechen nach Galiläa, und er findet Philippus; und Jesus spricht zu ihm: Folge mir nach.
44   Philippus aber war von Bethsaida, aus der Stadt des Andreas und Petrus.
45   Philippus findet den Nathanael und spricht zu ihm: Wir haben den gefunden, von welchem Moses in dem Gesetz geschrieben und die Propheten, Jesum, den Sohn des Joseph, den von Nazareth.
46   Und Nathanael sprach zu ihm: Kann aus Nazareth etwas Gutes kommen? Philippus spricht zu ihm: Komm und sieh!
47   Jesus sah den Nathanael zu sich kommen und spricht von ihm: Siehe, wahrhaftig ein Israelit, in welchem kein Trug ist.
48   Nathanael spricht zu ihm: Woher kennst du mich? Jesus antwortete und sprach zu ihm: Ehe Philippus dich rief, als du unter dem Feigenbaum warst, sah ich dich.
49   Nathanael antwortete und sprach [zu ihm]: : Rabbi, du bist der Sohn Gottes, du bist der König Israels.
50   Jesus antwortete und sprach zu ihm: Weil ich dir sagte: Ich sah dich unter dem Feigenbaum, glaubst du? Du wirst Größeres als dieses sehen.
51   Und er spricht zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: [Von nun an]werdet ihr den Himmel geöffnet sehen und die Engel Gottes auf - - und niedersteigen auf den Sohn des Menschen.
Schlachter 2000 b
Elberfelder 1905
Schlachter 2000
Luther 1912
Neue Genfer Übersetzung
Interlinear
1   Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.
2   Dieses war im Anfang bei Gott.
3   Alles ist durch dasselbe entstanden; und ohne dasselbe ist auch nicht eines entstanden, was entstanden ist.
4   In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.
5   Und das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht begriffen.
6   Es war ein Mensch, von Gott gesandt; sein Name war Johannes.
7   Dieser kam zum Zeugnis, um von dem Licht Zeugnis zu geben, damit alle durch ihn glaubten.
8   Nicht er war das Licht, sondern er sollte Zeugnis geben von dem Licht.
9   Das wahre Licht, welches jeden Menschen erleuchtet, sollte in die Welt kommen.
10   Er war in der Welt, und die Welt ist durch ihn geworden, doch die Welt erkannte ihn nicht.
11   Er kam in sein Eigentum, und die Seinen nahmen ihn nicht auf.
12   Allen aber, die ihn aufnahmen, denen gab er das Anrecht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben;
13   die nicht aus dem Blut, noch aus dem Willen des Fleisches, noch aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind.
14   Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns; und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.
15   Johannes legte Zeugnis ab von ihm, rief und sprach: Dieser war es, von dem ich sagte: Der nach mir kommt, ist vor mir gewesen, denn er war eher als ich.
16   Und aus seiner Fülle haben wir alle empfangen Gnade um Gnade.
17   Denn das Gesetz wurde durch Mose gegeben; die Gnade und die Wahrheit ist durch Jesus Christus geworden.
18   Niemand hat Gott je gesehen; der eingeborene Sohn, der im Schoß des Vaters ist, der hat Aufschluss [über ihn] gegeben.
19   Und dies ist das Zeugnis des Johannes, als die Juden von Jerusalem Priester und Leviten sandten, um ihn zu fragen: Wer bist du?
20   Und er bekannte es und leugnete nicht, sondern bekannte: Ich bin nicht der Christus!
21   Und sie fragten ihn: Was denn? Bist du Elia? Und er sprach: Ich bin’s nicht! Bist du der Prophet? Und er antwortete: Nein!
22   Nun sprachen sie zu ihm: Wer bist du denn? Damit wir denen Antwort geben, die uns gesandt haben: Was sagst du über dich selbst?
23   Er sprach: Ich bin »die Stimme eines Rufenden, [die ertönt] in der Wüste: Ebnet den Weg des Herrn! «, wie der Prophet Jesaja gesagt hat.
24   Die Gesandten gehörten aber zu den Pharisäern.
25   Und sie fragten ihn und sprachen zu ihm: Warum taufst du denn, wenn du nicht der Christus bist, noch Elia, noch der Prophet?
26   Johannes antwortete ihnen und sprach: Ich taufe mit Wasser; aber mitten unter euch steht einer, den ihr nicht kennt;
27   dieser ist’s, der nach mir kommt, der vor mir gewesen ist; und ich bin nicht würdig, ihm den Schuhriemen zu lösen.
28   Dies geschah in Bethabara, jenseits des Jordan, wo Johannes taufte.
29   Am folgenden Tag sieht Johannes Jesus auf sich zukommen und spricht: Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt!
30   Das ist der, von dem ich sagte: Nach mir kommt ein Mann, der vor mir gewesen ist; denn er war eher als ich.
31   Und ich kannte ihn nicht; aber damit er Israel offenbar würde, darum bin ich gekommen, mit Wasser zu taufen.
32   Und Johannes bezeugte und sprach: Ich sah den Geist wie eine Taube vom Himmel herabsteigen, und er blieb auf ihm.
33   Und ich kannte ihn nicht; aber der mich sandte, mit Wasser zu taufen, der sprach zu mir: Der, auf den du den Geist herabsteigen und auf ihm bleiben siehst, der ist’s, der mit Heiligem Geist tauft.
34   Und ich habe es gesehen und bezeuge, dass dieser der Sohn Gottes ist.
35   Am folgenden Tag stand Johannes wiederum da und zwei seiner Jünger.
36   Und indem er auf Jesus blickte, der vorüberging, sprach er: Siehe, das Lamm Gottes!
37   Und die beiden Jünger hörten ihn reden und folgten Jesus nach.
38   Als aber Jesus sich umwandte und sie nachfolgen sah, sprach er zu ihnen: Was sucht ihr? Sie sprachen zu ihm: Rabbi (das heißt übersetzt: »Lehrer«), wo wohnst du?
39   Er spricht zu ihnen: Kommt und seht! Sie kamen und sahen, wo er wohnte, und blieben jenen Tag bei ihm. Es war aber um die zehnte Stunde.
40   Andreas, der Bruder des Simon Petrus, war einer von den beiden, die es von Johannes gehört hatten und ihm nachgefolgt waren.
41   Dieser findet zuerst seinen Bruder Simon und spricht zu ihm: Wir haben den Messias gefunden (das heißt übersetzt: den »Gesalbten«).
42   Und er führte ihn zu Jesus. Jesus aber sah ihn an und sprach: Du bist Simon, Jonas Sohn, du sollst Kephas heißen (das heißt übersetzt: »ein Stein«).
43   Am folgenden Tag wollte Jesus nach Galiläa reisen; da findet er Philippus und spricht zu ihm: Folge mir nach!
44   Philippus aber war von Bethsaida, aus der Stadt des Andreas und Petrus.
45   Philippus findet den Nathanael und spricht zu ihm: Wir haben den gefunden, von welchem Mose im Gesetz und die Propheten geschrieben haben, Jesus, den Sohn Josephs, von Nazareth.
46   Und Nathanael sprach zu ihm: Kann aus Nazareth etwas Gutes kommen? Philippus spricht zu ihm: Komm und sieh!
47   Jesus sah den Nathanael auf sich zukommen und spricht von ihm: Siehe, wahrhaftig ein Israelit, in dem keine Falschheit ist!
48   Nathanael spricht zu ihm: Woher kennst du mich? Jesus antwortete und sprach zu ihm: Ehe dich Philippus rief, als du unter dem Feigenbaum warst, sah ich dich!
49   Nathanael antwortete und sprach zu ihm: Rabbi, du bist der Sohn Gottes, du bist der König von Israel!
50   Jesus antwortete und sprach zu ihm: Du glaubst, weil ich dir sagte: Ich sah dich unter dem Feigenbaum? Du wirst Größeres sehen als das!
51   Und er spricht zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Künftig werdet ihr den Himmel offen sehen und die Engel Gottes auf- und niedersteigen auf den Sohn des Menschen!
Luther 1912 b
Elberfelder 1905
Schlachter 2000
Luther 1912
Neue Genfer Übersetzung
Interlinear
1   Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort.
2   Dasselbe war im Anfang bei Gott.
3   Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist.
4   In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.
5   Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat's nicht begriffen.
6   Es ward ein Mensch von Gott gesandt, der hieß Johannes.
7   Dieser kam zum Zeugnis, daß er von dem Licht zeugte, auf daß sie alle durch ihn glaubten.
8   Er war nicht das Licht, sondern daß er zeugte von dem Licht.
9   Das war das wahrhaftige Licht, welches alle Menschen erleuchtet, die in diese Welt kommen.
10   Es war in der Welt, und die Welt ist durch dasselbe gemacht; und die Welt kannte es nicht.
11   Er kam in sein Eigentum; und die Seinen nahmen ihn nicht auf.
12   Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Kinder Gottes zu werden, die an seinen Namen glauben;
13   welche nicht von dem Geblüt noch von dem Willen des Fleisches noch von dem Willen eines Mannes, sondern von Gott geboren sind.
14   Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.
15   Johannes zeugt von ihm, ruft und spricht: Dieser war es, von dem ich gesagt habe: Nach mir wird kommen, der vor mir gewesen ist; denn er war eher als ich.
16   Und von seiner Fülle haben wir alle genommen Gnade um Gnade.
17   Denn das Gesetz ist durch Moses gegeben; die Gnade und Wahrheit ist durch Jesum Christum geworden.
18   Niemand hat Gott je gesehen; der eingeborene Sohn, der in des Vaters Schoß ist, der hat es uns verkündigt.
19   Und dies ist das Zeugnis des Johannes, da die Juden sandten von Jerusalem Priester und Leviten, daß sie ihn fragten: Wer bist du?
20   Und er bekannte und leugnete nicht; und er bekannte: Ich bin nicht Christus.
21   Und sie fragten ihn: Was denn? Bist du Elia? Er sprach: Ich bin's nicht. Bist du der Prophet? Und er antwortete: Nein!
22   Da sprachen sie zu ihm: Was bist du denn? Daß wir Antwort geben denen, die uns gesandt haben. Was sagst du von dir selbst?
23   Er sprach: Ich bin eine Stimme eines Predigers in der Wüste: Richtet den Weg des HERRN! wie der Prophet Jesaja gesagt hat.
24   Und die gesandt waren, die waren von den Pharisäern.
25   Und sie fragten ihn und sprachen zu ihm: Warum taufst du denn, so du nicht Christus bist noch Elia noch der Prophet?
26   Johannes antwortete ihnen und sprach: Ich taufe mit Wasser; aber er ist mitten unter euch getreten, den ihr nicht kennt.
27   Der ist's, der nach mir kommen wird, welcher vor mir gewesen ist, des ich nicht wert bin, daß ich seine Schuhriemen auflöse.
28   Dies geschah zu Bethabara jenseit des Jordans, wo Johannes taufte.
29   Des andern Tages sieht Johannes Jesum zu ihm kommen und spricht: Siehe, das ist Gottes Lamm, welches der Welt Sünde trägt!
30   Dieser ist's, von dem ich gesagt habe: Nach mir kommt ein Mann, welcher vor mir gewesen ist; denn er war eher denn ich.
31   Und ich kannte ihn nicht; sondern auf daß er offenbar würde in Israel, darum bin ich gekommen, zu taufen mit Wasser.
32   Und Johannes zeugte und sprach: Ich sah, daß der Geist herabfuhr wie eine Taube vom Himmel und blieb auf ihm.
33   Und ich kannte ihn nicht; aber der mich sandte, zu taufen mit Wasser, der sprach zu mir: Auf welchen du sehen wirst den Geist herabfahren und auf ihm bleiben, der ist's, der mit dem heiligen Geist tauft.
34   Und ich sah es und zeugte, daß dieser ist Gottes Sohn.
35   Des andern Tages stand abermals Johannes und zwei seiner Jünger.
36   Und als er Jesum sah wandeln, sprach er: Siehe, das ist Gottes Lamm!
37   Und die zwei Jünger hörten ihn reden und folgten Jesu nach.
38   Jesus aber wandte sich um und sah sie nachfolgen und sprach zu ihnen: Was suchet ihr? Sie aber sprachen zu ihm: Meister, wo bist du zur Herberge?
39   Er sprach zu ihnen: Kommt und sehet's! Sie kamen und sahen's und blieben den Tag bei ihm. Es war aber um die zehnte Stunde.
40   Einer aus den zweien, die von Johannes hörten und Jesus nachfolgten, war Andreas, der Bruder des Simon Petrus.
41   Der findet am ersten seinen Bruder Simon und spricht zu ihm: Wir haben den Messias gefunden (welches ist verdolmetscht: der Gesalbte),
42   und führte ihn zu Jesu. Da ihn Jesus sah, sprach er: Du bist Simon, Jona's Sohn; du sollst Kephas (Fels) heißen.
43   Des andern Tages wollte Jesus wieder nach Galiläa ziehen und findet Philippus und spricht zu ihm: Folge mir nach!
44   Philippus aber war von Bethsaida, aus der Stadt des Andreas und Petrus.
45   Philippus findet Nathanael und spricht zu ihm: Wir haben den gefunden, von welchem Moses im Gesetz und die Propheten geschrieben haben, Jesum, Joseph's Sohn von Nazareth.
46   Und Nathanael sprach zu ihm: Was kann von Nazareth Gutes kommen? Philippus spricht zu ihm: Komm und sieh es!
47   Jesus sah Nathanael zu sich kommen und spricht von ihm: Siehe, ein rechter Israeliter, in welchem kein Falsch ist.
48   Nathanael spricht zu ihm: Woher kennst du mich? Jesus antwortete und sprach zu ihm: Ehe denn dich Philippus rief, da du unter dem Feigenbaum warst, sah ich dich.
49   Nathanael antwortete und spricht zu ihm: Rabbi, du bist Gottes Sohn, du bist der König von Israel!
50   Jesus antwortete und sprach zu ihm: Du glaubst, weil ich dir gesagt habe, daß ich dich gesehen habe unter dem Feigenbaum; du wirst noch Größeres denn das sehen.
51   Und spricht zu ihm: Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Von nun an werdet ihr den Himmel offen sehen und die Engel Gottes hinauf und herab fahren auf des Menschen Sohn.
Neue Genfer Übersetzung b
Elberfelder 1905
Schlachter 2000
Luther 1912
Neue Genfer Übersetzung
Interlinear
1   Am Anfang war das Wort; das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.
2   Der, der das Wort ist, war am Anfang bei Gott.
3   Durch ihn ist alles entstanden; es gibt nichts, was ohne ihn entstanden ist.
4   In ihm war das Leben, und dieses Leben war das Licht der Menschen.
5   Das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht auslöschen können.
6   Nun trat ein Mensch auf; er war von Gott gesandt und hieß Johannes.
7   Er kam als Zeuge; sein Auftrag war es, als Zeuge auf das Licht hinzuweisen, damit durch ihn alle daran glauben.
8   Er selbst war nicht das Licht; sein Auftrag war es, auf das Licht hinzuweisen.
9   ´Der, auf den er hinwies, ` war das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet – das Licht, das in die Welt kommen sollte.
10   Er war in der Welt, aber die Welt, die durch ihn geschaffen war, erkannte ihn nicht.
11   Er kam zu seinem Volk, aber sein Volk wollte nichts von ihm wissen.  
12   All denen jedoch, die ihn aufnahmen und an seinen Namen glaubten, gab er das Recht, Gottes Kinder zu werden.
13   Sie wurden es weder aufgrund ihrer Abstammung noch durch menschliches Wollen, noch durch den Entschluss eines Mannes; sie sind aus Gott geboren worden.
14   Er, der das Wort ist, wurde ein Mensch von Fleisch und Blut und lebte unter uns. Wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit voller Gnade und Wahrheit, wie nur er als der einzige Sohn sie besitzt, er, der vom Vater kommt.
15   Auf ihn wies Johannes die Menschen hin.  »Er ist es! «, rief er. »Von ihm habe ich gesagt: Der, der nach mir kommt, ist größer als ich, denn er war schon vor mir da. «
16   Wir alle haben aus der Fülle seines Reichtums Gnade und immer neu Gnade empfangen.
17   Denn durch Mose wurde uns das Gesetz gegeben, aber durch Jesus Christus sind die Gnade und die Wahrheit zu uns gekommen.
18   Niemand hat Gott je gesehen. Der einzige Sohn hat ihn uns offenbart, er, der selbst Gott ist und an der Seite des Vaters sitzt.
19   In welcher Weise Johannes auf ihn hinwies, macht folgende Begebenheit deutlich: Die führenden Männer des jüdischen Volkes schickten aus Jerusalem Priester und Leviten zu Johannes und ließen ihn fragen, wer er selbst eigentlich sei.
20   Johannes wies alle falschen Vorstellungen zurück; unmissverständlich erklärte er: »Ich bin nicht der Messias. « –
21   »Wer bist du dann? «, wollten sie wissen. »Bist du Elia? « – »Nein«, antwortete er, »der bin ich nicht. « – »Bist du der Prophet, ´der kommen soll`1939 ? « – »Nein«, erwiderte er.
22   Da sagten sie zu ihm: »Wer bist du denn? Wir müssen doch denen, die uns geschickt haben, eine Antwort geben. Was sagst du selbst, wer du bist? «
23   Johannes antwortete: »Ich bin, wie der Prophet Jesaja gesagt hat,  ›eine Stimme, die in der Wüste ruft: Ebnet den Weg für den Herrn! ‹1944 «
24   Es waren auch Abgesandte der Pharisäer gekommen.  
25   Sie fragten ihn: »Wenn du weder der Messias bist noch Elia, noch der ´verheißene` Prophet, warum taufst du dann? « –
26   »Ich taufe mit Wasser«, erwiderte Johannes. »Aber mitten unter euch steht einer, den ihr nicht kennt.
27   Es ist der, der nach mir kommt. Ich bin nicht einmal würdig, ihm die Riemen seiner Sandalen zu öffnen. «
28   Diese Begebenheit spielte sich in Betanien ab, einer Ortschaft auf der Ostseite des Jordans, wo Johannes taufte.
29   Am nächsten Tag kam Jesus zu Johannes. Als dieser ihn kommen sah, rief er: »Seht, hier ist das Opferlamm Gottes, das die Sünde der ganzen Welt wegnimmt!
30   Er ist es, von dem ich sagte: ›Nach mir kommt einer, der größer ist als ich, denn er war schon vor mir da. ‹
31   Auch ich kannte ihn nicht. Aber weil Israel erkennen soll, wer er ist, bin ich gekommen und taufe mit Wasser. «
32   Weiter bezeugte Johannes: »Ich sah den Geist ´Gottes` wie eine Taube vom Himmel herabkommen und auf ihm bleiben.
33   Ich kannte ihn bis dahin nicht; aber der, der mich gesandt und mir den Auftrag gegeben hat, mit Wasser zu taufen, hatte zu mir gesagt: ›Der, auf den du den Geist herabkommen siehst und auf dem er bleiben wird, der ist es, der mit dem Heiligen Geist tauft. ‹
34   Das habe ich nun mit eigenen Augen gesehen, und darum bezeuge ich, dass dieser Mann der Sohn Gottes ist. «
35   Am nächsten Tag stand Johannes wieder am gleichen Ort; zwei seiner Jünger waren bei ihm.
36   Da ging Jesus vorüber. Johannes blickte ihn an und sagte: »Seht, dieser ist das Opferlamm Gottes! «
37   Als die beiden Jünger das hörten, folgten sie Jesus.
38   Jesus wandte sich um und sah, dass sie ihm folgten. »Was sucht ihr? «, fragte er. »Rabbi«, erwiderten sie, »wo wohnst du? « (Rabbi bedeutet »Meister«. )
39   Jesus antwortete: »Kommt mit, dann werdet ihr es sehen. « Da gingen die beiden mit ihm; es war etwa vier Uhr nachmittags. Sie sahen, wo er wohnte, und blieben für den Rest des Tages bei ihm.
40   Einer der beiden Männer, die Jesus gefolgt waren, weil sie gehört hatten, was Johannes über ihn gesagt hatte, war Andreas, der Bruder von Simon Petrus.
41   Andreas sah kurz darauf seinen Bruder Simon. »Wir haben den Messias gefunden! «, berichtete er ihm. (»Messias« ist das hebräische Wort für »Christus«. )
42   Dann nahm er ihn mit zu Jesus. Jesus blickte ihn an und sagte: »Du bist Simon, der Sohn des Johannes. Du sollst Kephas heißen. « (Kephas ist das hebräische Wort für Petrus ´und bedeutet »Fels«`. )
43   Als Jesus am nächsten Tag nach Galiläa aufbrechen wollte, begegnete ihm Philippus. »Folge mir nach! «, sagte Jesus zu ihm.
44   (Philippus stammte aus Betsaida, der Stadt, aus der auch Andreas und Petrus kamen. )
45   Philippus sah Natanaël und sagte zu ihm: »Wir haben den gefunden, über den Mose im Gesetz geschrieben hat und der auch bei den Propheten angekündigt ist! Es ist Jesus, der Sohn Josefs; er kommt aus Nazaret. « –
46   »Aus Nazaret? «, entgegnete Natanaël. »Was kann aus Nazaret Gutes kommen? « Doch Philippus sagte nur: »Komm mit und überzeuge dich selbst! «
47   Als Jesus Natanaël kommen sah, sagte er: »Seht, da kommt ein wahrer Israelit, ein durch und durch aufrichtiger Mann! «
48   Verwundert fragte Natanaël: »Woher kennst du mich? « Jesus antwortete: »Schon bevor Philippus dich rief, habe ich dich gesehen; ich sah dich, als du unter dem Feigenbaum warst. «
49   Da rief Natanaël: »Rabbi, du bist der Sohn Gottes, du bist der König von Israel! «
50   Jesus entgegnete: »Weil ich dir gesagt habe, dass ich dich unter dem Feigenbaum sah, glaubst du.  Aber du wirst noch viel Größeres erleben. «
51   Und er fuhr fort: »Ich versichere euch: Ihr werdet erleben, dass der Himmel offen steht und die Engel Gottes von dem Menschensohn hinauf- und zu ihm heruntersteigen. «